Scharnhorst - Soldat - Reformer - Staatsmann

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Klaus Hornung:

SCHARNHORST

Soldat - Reformer - Staatsmann

Ein Lebens- und Zeitbild

Eine preußische Tragödie

Er war einer der ausgezeichnetsten Männer unserer Zeit… Was er dem Staate gewesen ist und dem Volke und der ganzen deutschen Nation, mögen wenige oder viele erkennen, aber es wäre unwürdig, wenn einer davon gleichgültig bliebe bei dem traurigen Todesfall schrieb Neidhardt von Gneisenau in seinem Nachruf für Berliner und Breslauer Zeitungen auf Gerhard von Scharnhorst, der am 28. Juni 1813 in Prag gestorben war. Geboren am 12.November 1755, am Vorabend des Siebenjährigen Krieges im hannoverschen Bordenau, machte Scharnhorst, aus einfachen Verhältnissen stammend, eine einmalige Karriere zunächst in der hannoverschen, dann ab 1801 in der preußischen Armee.

Scharnhorst zählte dann zu den entscheidenden Köpfen, die nach dem Zusammenbruch des friderizianischen Preußen in der Schlacht von Jena und Auerstedt und der Demütigung Preußens durch Napoleon im Frieden von Tilsit 1807 sich daran machten, den am Boden liegenden Staat geistig und politisch wieder aufzurichten. Scharnhorst war es, der als einer der Ersten die elementare Kraft der Französischen Revolution erkannte, wesentliche Elemente daraus für ein neues Preußen formte und so die Voraussetzungen für den Befreiungskampf gegen den französischen Imperator schuf. Der erst 57jährige konnte die Früchte seiner Arbeit aber nicht mehr ernten. Im Gefecht bei Großgörschen war er verwundet worden und auf dem Weg nach Wien starb er an den Folgen dieser Verwundung, wohl in dem Bewusstsein einer gültig bleibenden und weiter wirkenden Lebensleistung. Der Verfasser entwirft ein ebenso spannendes Lebens- wie historisch gewissenhaftes Zeitbild dieses rastlosen Mannes und seines Zeitalters, das eine der aufregendsten Epochen der deutsch-europäischen Geschichte war. Der Freiherr vom Stein, Karl August Freiherr von Hardenberg, Ernst Moritz Arndt und Johann Gottlieb Fichte, Feldmarschall Blücher, General Gneisenau, Carl von Clausewitz gehörten zu Männern, die am Schicksal Preußens ebenso wenig verzweifelten wie Königin Luise, Theodor von Schön oder Wilhelm von Humboldt. Aufgrund seiner weitsichtigen Reformen, die bis ins 21. Jahrhundert nicht an Bedeutung verloren haben, und des von ihm entwickelten Bildes des modernen Soldaten als Staatsbürger in Uniform, nimmt Scharnhorst eine Vorbildfunktion ein, die gerade auch der Bundeswehr in ihrer derzeitigen problematischen Suche nach einer Neuorientierung weiterhelfen kann. Klaus Hornung führt in diesem großen Wurf dem Leser einen Zeitabschnitt und seine Protagonisten vor Augen, die in ihrem umsichtigen Wesen und in ihrem zielorientierten Handeln in wenigen Jahren Einmaliges schufen und deren geistiges Erbe auch über unsere Gegenwart hinaus fortwirkt.

318 Seiten, geb., zahlreiche Abb. in schwarz-weiß und Farbe

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