Michael Winckler: Die Krise kommt ...

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... und sie trifft uns unvorbereitet.

Ein praktischer Ratgeber für den Notfall

Überarbeitete Neuauflage

Das Ratgeberbuch DIE KRISE KOMMT ...und sie trifft uns unvorbereitet war innerhalb kurzer Zeit vergriffen. Die 2. Auflage wurde aus aktuellem Grund erweitert.

Unser Alltag ist gut organisiert. Was ist, wenn der gewohnte Ablauf plötzlich gestört ist, wenn zentrale Strukturen zusammenbrechen? Was ist, wenn zentrale lebenswichtige Strukturen wie Strom- oder Wasserwerke ausfallen, die Versorgung mit Gas für die Heizung. Nahrungsmittelknappheit– bis gestern nicht vorstellbar, heute in allen Medien? Was tun bei bürgerkriegsähnlichen und/oder auch militärischen Auseinandersetzungen? Was tun bei Unwettern? Wir sind bequem geworden, verlassen uns auf das staatliche Netz, informieren uns über das Internet und die Medien – was ist wenn diese ausfallen? Zunehmend ist der Mensch in der modernen urbanen Welt isoliert, kennt häufig seinen Nachbarn nur vom Sehen.
Der Gedanke der Selbstorganisation, dem zentralistischen Staatsgedanken ein Greuel, wird in der immer deutlicher werdenden Schwäche der staatlichen Strukturen wieder mehr in den Vordergrund rücken.

Warum dann ein Handbuch für den Notfall?
Weil wir auf den Ernstfall nicht mehr vorbereitet sind!

Langtext:

Ein verheerender Wirbelsturm hat in Birma gerade Zehntausende getötet, und in China hat ein schweres Erdbeben ähnliche Opferzahlen gefordert. Was geht uns das an, wird sich mancher fragen? Das ist doch weit weg. Verdrängen wir da aber nicht die Erfahrungen der letzten Jahre? Leben wir mit einem gefährlichen Kurzzeitgedächtnis? Das Oderhochwasser mitten im Sommer; zunehmende schwerste und so noch nicht dagewesene Unwetter mit Millionenschäden überall in Deutschland; Warnungen der Stromkonzerne über die Gefahr langanhaltender Ausfälle der Energieversorgung; die zunehmenden Warnungen der Wissenschaftler vor Epidemien. Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt in einer aktuellen Stellungnahme, Schweinefleisch nur noch durchgegart zu essen, da in allen untersuchten Proben antibiotikaresistente Staphylokokken entdeckt worden sind. Eine Gefahr besteht angeblich nicht, noch nicht! Krise des Bankensystems, Lebensmittelkrise, Versorgungskrise, Energiekrise – die Reihe läßt sich fortführen. Bezahlen wir jetzt die Rechnung für die ›guten‹ Jahre? Und sind wir auf das, was da auf uns zukommt, wirklich vorbereitet? Unser Alltag ist gut organisiert, so scheint es zumindest. Wir verlassen uns darauf, wiegen uns in trügerischer Sicherheit. Was ist, wenn der gewohnte Ablauf plötzlich gestört ist, wenn zentrale Strukturen zusammenbrechen? Der mehrtägige Zusammenbruch der Energiesysteme im Münsterland hat gezeigt, wie störanfällig unsere Gesellschaft ist. Die Kühltruhen fielen aus, ebenso die Heizungen, der Geldautomat, das Fernsehen. Und dabei war der Fall Münsterland nur ein kleines, regional begrenztes Beispiel. Da funktionierten das staatliche und das private Notfallsystem noch. Wir sind bequem geworden, verlassen uns auf das staatliche Netz, eine Gesellschaft mit ›Vollkasko-Mentalität‹. »Aus der Präventionsgesellschaft ist die Reaktionsgemeinschaft geworden«, schreibt der Katastrophenschutzexperte Dr. Horst Schöttler. Wir informieren uns über das Internet und die Medien. Was ist, wenn diese ausfallen? Die Frage wird verdrängt – noch. Das simple Fehlen von Batterien für das Kofferradio – so überhaupt vorhanden – schneidet schon im Ernstfall von jeder Möglichkeit zur Informationsbeschaffung ab. Die Bedrohung durch Naturgewalten wird heute von der Bevölkerung wesentlich höher eingeschätzt als die Terrorgefahr, ganz weit abgeschlagen hinten ist das Thema Krieg. Unter Hinweis auf geänderte Bedrohungsszenarien hat das Bundesinnenministerium über 2000 Zivilschutzbunker und Schutzräume aufgegeben. Ist der Terror heute die einzige Bedrohung? Rußland modernisiert gerade sein Atomwaffenarsenal und verlegt Kurzstreckenwaffen an die polnische Grenze, die Abrüstungs- und Kontrollverträge sind entweder gekündigt oder ausgesetzt, die USA führen die 4. Generation moderner Kernwaffen ein und erhöhen ihre Truppenstärke in Deutschland. Weltweit sind die Rüstungsausgaben auf die Rekordhöhe von 900 Milliarden Euro gestiegen. Verschließen wir unsere Augen vor den Problemen, wo wir doch spätestens beim Einkauf im Supermarkt und beim Stopp an der Tankstelle einen leichten Druck in der Magengegend verspüren? Blinken deswegen so viele nicht mehr im Straßenverkehr, weil ihnen alles egal wird, insbesondere der hinter ihnen? Der Ton wird rauher Frankreichs eitler Präsident Sarkozy drohte unverhohlen dem Iran mit Kernwaffeneinsatz, die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton sprach im Mai 2008 von einem »Auslöschen des Irans«. Die völkerrechtswidrige Abtrennung des Kosovo von Serbien schafft einen neuen Brandherd in Europa. Deutschland im Verein mit den USA spielt hier eine unselige Rolle, wie auch schon bei der Zerschlagung Jugoslawiens. Wir sollten uns angesichts der Politikeräußerungen und der manipulierten und manipulierenden Medien nicht zu sicher fühlen. Wer glaubte schon 1938 an einen Krieg, und plötzlich war er da?

Die Ruhe in unserem Land ist trügerisch, wir vermeiden jedoch, darüber nachzudenken. Noch schlimmer, wir stehen einem – eigentlich jedem – Krisenfall vollkommen unvorbereitet gegenüber. Die Vorstellung von einer Krise rührt an unsere Urängste. Sie sind ein wichtiges auch schützendes Regulativ menschlichen Denkens und Handelns, nehmen sie überhand, blockieren und gefährden sie uns. Auf den Notfall, auf die Krise vorbereitet zu sein hilft uns, mit diesen Ängsten umzugehen. Indem wir die Gefahr ausblenden, gefährden wir uns, unsere Mitmenschen, die Gemeinschaft. Selbstorganisation statt Staatshilfe Zunehmend ist der Mensch in der modernen urbanen Welt isoliert, kennt häufig seinen Nachbarn nur vom Sehen. Der Gedanke der Selbstorganisation, dem zentralistischen Staat eher Bedrohung denn Hilfe, wird in der immer deutlicher werdenden Schwäche der staatlichen Strukturen mehr in den Vordergrund rücken müssen. In vielen Bereichen entläßt sich der Staat bereits heimlich aus der Verantwortung. Viele von uns bemerken es gerade an ihrer Geldbörse, spätestens bei der behördlichen Aufforderung, für Großmutters Versorgung nun endlich sämtliche Vermögensverhältnisse zu offenbaren. Für die ältere Generation war und ist die Vorsorge für den Krisenfall noch eine Selbstverständlichkeit. Eine 80jährige Nachbarin sagte vor ein paar Tagen: »Ich habe immer für mindestens 14 Tage Vorrat im Keller.« Eine kluge Frau – sie hat Not noch erlebt.

Aber sind auch die jüngeren Generationen darauf vorbereitet? Wissen sie, wie viel Lebensmittel eine vierköpfige Familie in 14 Tagen braucht? »Ich gehe nicht mehr in den Wald wegen der Zecken.« Diesen Satz hörte ich im April, dabei kann man gerade in diesem Monat Bärlauch sammeln, dessen schmackhaftes und vitaminreiches Blatt eine gute Nahrungsergänzung ist. Richtig konserviert, hält er sich mindestens ein Jahr. Statt dessen kauft man die Vitamine im Schlecker-Markt, eilt zum Arzt oder ruft bei jeder Kleinigkeit die Polizei. Doch was ist, wenn dies nicht geht? Beide sind heute schon unterbezahlt und lustlos und ersticken im Bürokratiemüll der Behörden.

Aber was ist, wenn einmal geschulte Spezialisten zuschlagen und nicht verblendete Bastler, religiöse Irrläufer? Was ist, wenn zentrale lebenswichtige Strukturen wie Wasserwerke ausfallen, die Versorgung mit Gas für die Heizung oder die so gewohnte und bequeme Versorgung im Supermarkt? Unsere hochtechnisierten Abläufe sind äußerst anfällig, ein Angriff an wenigen zentralen Punkten kann das ganze Land lahmlegen. Denken wir das Krisenszenario ruhig weiter.

Was tun bei heute vielleicht noch nicht vorstellbaren bürgerkriegsähnlichen und/oder auch militärischen Auseinandersetzungen? Wir wollen eigentlich nicht so weit denken, vorstellbar ist es leider doch. Es gibt seriöse Stimmen, die derartige Szenarien für möglich halten. Das Ministerium für Ernährung und Landwirtschaft unter der damaligen Ministerin Künast empfahl einen Notfallvorrat von mindestens 14 Tagen anzulegen. Kaum war die Meldung draußen, so wurde sie schon als Panikmache kritisiert und verschwand am nächsten Tag. Doch Notstandsgesetze und Notfallvorrat, nachdem man sich viele Jahre nicht darum gekümmert hat? Gab es einen Grund, oder war es nur vorausschauende Politik? Private Vorratshaltung ist heute für viele ein Fremdwort. Nicht auszuschließen sind jedoch Krisensituationen, die zu einer Verknappung von Lebensmitteln führen können.

Hier will das in Kürze erscheinende Handbuch ›Die Krise kommt‹ von Michael Winckler ansetzen, ein praktischer Ratgeber und Helfer für den Alltag und den Fall X. Bis Hilfe eintrifft, vergeht häufig Zeit – wertvolle Zeit, in der es auf Minuten ankommen kann. Sie können für das Leben von Menschen oder den Erhalt von Sachwerten entscheidend sein. Dieser Fall reicht vom Chemie­unfall bis hin zur schweren Naturkatastrophe mit wochenlangem Ausfall des gewohnten Sicherheitsnetzes; vom simplen Hausunfall, für den die Hausapotheke unserer Großmutter noch ausreichte, über Lebensmittelbevorratung und Konservierung, bis hin zu elementaren Regeln für das Verhalten in der Natur. Es geht hierbei nicht um Selbsterfahrung und Überleben in der Wildnis. Was wir, was jeder haben sollte, ist ein Handbuch für den Problemfall, übersichtlich, sachlich, ohne überflüssige Informationen. Ein praktischer Helfer, ein Handbuch für den kleinen, aber auch den möglichen großen Ernstfall. Die Krise unserer Gesellschaft in einer fragilen Natur ist unübersehbar und steht als Aufforderung zu vorbeugenden, verantwortlichem und gemeinsamen Handeln. Auf einen so umfassenden Ratgeber kann und darf niemand verzichten. Ein solcher kann im enstcheidenden Augenblick helfen und Leben retten.

256 Seiten
Lexikonformat
161 Abbildungen

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